Acht Berge von Paolo Cognetti

Pietro ist elf, als er zum ersten Mal mit seinem bergbegeisterten Vater nach Grana ins Aostatal reist. Er ist sofort von dem kleinen Bergdorf fasziniert und schließt Freundschaft mit Bruno, der sich alleine um die Kühe seines Onkels kümmert und noch das einzige Kind im Ort ist. Pietro und Bruno verbindet bald eine enge Freundschaft, gemeinsam erkunden sie den ganzen Sommer über die Berge und Täler der Umgebung. Diese Vertrautheit und Verbundenheit hält über die Jahre hinweg an, die Jungen werden zu Männern  und obwohl ihr Lebensweg unterschiedlicher nicht sein könnte, bleiben sie immer in Kontakt. Pietro reist durch die Welt, studiert Mathematik, ist ein unstetiger Mensch, während Bruno in den Bergen geblieben ist, die Käserei seines Onkels übernimmt und ein einfaches, entbehrungsreiches und karges Leben führt. Als Pietros Vater stirbt, hinterlässt er ihm ein Grundstück bei Grana und Pietro kehrt wieder für eine Zeit lang ins Dorf zu Bruno zurück. Die Verbundenheit der beiden ist sofort wieder da und bald spürt Pietro, dass sein Freund dringend seine Hilfe braucht…

Was bedeutet Freundschaft und Familie in unserer hektischen Welt? Wie wichtig ist es, sich selbst treu zu bleiben und andere so anzunehmen, wie sie sind? Wo finde ich den Platz, an den ich gehöre? All diese Fragen wirft der Roman „Acht Berge“ auf  und Paolo Cognetti versucht in einem sanften und schlichten Ton, eine Antwort zu geben. Die Geschichte von Bruno und Pietro hat mich von der ersten Seite an gefesselt und berührt - ein Buch, das ich sicher noch öfter in die Hand nehmen werde!

Cognetti, Paolo
DVA Deutsche Verlags-Anstalt GmbH
ISBN/EAN: 9783421047786
20,00 €
Kategorie:
Doris Schele